Aktuelle Urteile zum Insolvenzrecht 


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13.01.2019

Tätigkeitsvergütung eines Insolvenzverwalters ist keine außergewöhnliche Belastung

Die zugunsten des Insolvenzverwalters festgesetzte Tätigkeitsvergütung führt beim Insolvenzschuldner nicht zu einer außergewöhnlichen Belastung. So entschied das FG Münster. In einem aktuellen Urteilsfall klagte der Insolvenzverwalter eines Verbraucherinsolvenzverfahrens. Zugunsten des Klägers hatte das Insolvenzgericht eine Insolvenzverwaltervergütung in Höhe von 3.760 EUR festgesetzt und eine Restschuldbefreiung angekündigt. Der Insolvenzschuldner hatte zuvor betriebliche Einkünfte erzielt. Der Kläger hatte die Vergütung im Rahmen der für den Insolvenzschuldner eingereichten Einkommensteuererklärung als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht. Das Finanzamt lehnte dies jedoch ab. Und auch die Klage vor dem FG blieb erfolglos. Das Gericht entschied, dass die Vergütung des Insolvenzverwalters weder als Betriebsausgaben noch als außergewöhnliche Belastung zu berücksichtigen sei. FG Münster Urteil vom 04.09.2018 - 11 K 1108/17 E. Die Revision beim Bundesfinanzhof (Az. beim BFH: VI R 41/18) wurde zugelassen.



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